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Geschrieben von Turner WrightAutorÜberprüft von Robert LakinRedakteur

Richter setzt CFTC-Verfahren gegen US-Soldaten wegen Wetten auf Prognosemärkten aus

Die aktuellsten NachrichtenVeröffentlicht10. Aug. 2026

Ein New Yorker Richter gab einem im Juli von US-Staatsanwälten eingereichten Antrag statt, das Zivilverfahren der CFTC gegen Gannon Ken Van Dyke auszusetzen. Dem Mann wird vorgeworfen, auf Prognosemärkten mehr als 400.000 US-Dollar verdient zu haben.

Ein Bundesrichter ordnete an, das von der US-Terminmarktaufsicht Commodity Futures Trading Commission (CFTC) angestrengte Zivilverfahren bis zum Abschluss des Strafverfahrens gegen einen US-Soldaten auszusetzen. Dem Soldaten wird vorgeworfen, nicht öffentliche Informationen genutzt zu haben, um mit einem Polymarket-Ereigniskontrakt über die Absetzung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro Gewinne zu erzielen.

In einer Entscheidung vom Montag am US-Bezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York gab Bezirksrichter Andrew Carter einem im Juli von Staatsanwälten eingereichten Antrag statt, das Zivilverfahren der CFTC „bis zum Abschluss des Strafverfahrens“ auszusetzen.

Die Verfahren gegen Gannon Ken Van Dyke, einen Master Sergeant der Spezialkräfte der US Army, betreffen den Vorwurf, mit Polymarket-Ereigniskontrakten im Zusammenhang mit Maduros Absetzung mehr als 400.000 US-Dollar verdient zu haben. Nach Angaben des US-Justizministeriums war Van Dyke an der Operation zur Absetzung Maduros im Januar beteiligt. Deshalb wird ihm vorgeworfen, nicht öffentliche Informationen genutzt zu haben, um auf Prognosemärkten Gewinne zu erzielen.

Die straf- und zivilrechtlichen Verfahren, die beide im April eingereicht wurden, könnten erhebliche Folgen für Gesetzgeber und Regierungsvertreter haben, die Prognosemärkte nutzen. Der US-Soldat hat bereits einen Antrag auf Abweisung der Anklage eingereicht und sich dabei auf verschiedene Rechtsauffassungen berufen. Unter anderem argumentierte er, die Durchsetzung von Ereigniskontrakten als „Swaps“ auf Prognosemärkten durch die CFTC sei „unklar“ gewesen.

Van Dyke bekannte sich in allen Anklagepunkten nicht schuldig. Ein Strafprozess könnte Ende 2026 oder Anfang 2027 beginnen.

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