
Bitwise startet selbstverwahrte tokenisierte Aktienportfolios mit Coinbase
Die neuen Portfolios von Bitwise gleichen tokenisierte Coinbase-Aktien automatisch neu aus und ermöglichen es berechtigten Anlegern außerhalb der USA, die Vermögenswerte in ihren eigenen Wallets zu verwahren.

Bitwise Asset Management hat automatisierte Portfolios tokenisierter US-Aktien von Coinbase gestartet. Sie ermöglichen es berechtigten Anlegern außerhalb der USA, vorgegebenen Anlagestrategien zu folgen und die Vermögenswerte in ihren eigenen Wallets zu verwahren.
Die Portfolios nutzen die kürzlich eingeführten tokenisierten Aktien von Coinbase. Glider gleicht die Bestände der Nutzer automatisch neu aus und passt sie an die von Bitwise entwickelten Modellportfolios an, wie aus einer Ankündigung vom Dienstag hervorgeht.
Das anfängliche Angebot umfasst drei Strategien: – Mag7X, Robotik und KI-Leader – und umfasst Apple, Nvidia, Microsoft, Tesla und SpaceX.
Laut rwa.xyzbeläuft sich der Gesamtwert tokenisierter börsennotierter Aktien inzwischen auf 2,49 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von 5,18 Prozent im vergangenen Monat. Die Zahl der Inhaber liegt bei 2,25 Millionen, das monatliche Transfer-Volumen bei 27,28 Milliarden US-Dollar.
Anders als bei einem traditionellen Fonds verbleiben die tokenisierten Aktien in den selbstverwahrten Wallets der Nutzer. Bitwise legt die Portfoliomethodik fest, während Glider die Trades und die Neugewichtung übernimmt. Bitwise erhebt für den Zugang zur Methodik eine Gebühr von 0,15 Prozent, Handels- und Plattformgebühren von Glider nicht eingerechnet.
Da die Nutzer die einzelnen Token behalten, erklärte Bitwise, die Vermögenswerte könnten vorbehaltlich der Risiken dieser Protokolle auch in DeFi-Anwendungen zum Verleihen oder Ausleihen eingesetzt werden.
Der Start folgte einen Tag darauf, dass Coinbases tokenisierte US-Aktien auf Base live gegangen waren. Berechtigte Nutzer außerhalb der USA konnten damit rund um die Uhr mit den Vermögenswerten handeln und sie in DeFi-Anwendungen nutzen.
Magazin: MiCA kommt für DeFi-Vaults, doch die Regulierung wird schwierig

