
BitGo Korea erhält VASP-Registrierung für die institutionelle Verwahrung von Kryptowährungen
Die Aufsichtsbehörden genehmigten die Registrierung von BitGo Korea am Dienstag Berichten zufolge – zwei Tage bevor strengere Zugangsvoraussetzungen für VASPs in Kraft traten.

BitGo Korea hat in Südkorea eine Registrierung als Anbieter von Dienstleistungen für virtuelle Vermögenswerte (VASP) erhalten und damit die regulatorische Grundlage geschaffen, institutionellen Kunden Verwahrungsdienstleistungen für digitale Vermögenswerte anzubieten.
Am Donnerstag teilte BitGo Korea mit , dass die Korea Financial Intelligence Unit die VASP-Registrierung der lokalen Gesellschaft genehmigt habe. Damit darf sie institutionellen und Unternehmenskunden Verwahrungs- und Transferdienstleistungen für virtuelle Vermögenswerte anbieten.
Das Unternehmen erklärte, es habe die lokale Gesellschaft gegründet, anstatt einen bereits registrierten Anbieter zu übernehmen, und Sicherheits-, Geldwäschebekämpfungs-, interne Kontroll- und Betriebsstrukturen aufgebaut, die auf die Anforderungen Südkoreas zugeschnitten seien.
Die Hana Financial Group und das Telekommunikationsunternehmen SK Telecom sind strategische Anteilseigner von BitGo Korea.
Die Registrierung wurde am Dienstag genehmigt, berichtete der Yonhap News Agency – zwei Tage bevor Südkoreas strengere Zugangsvoraussetzungen für VASPs in Kraft traten.
Nach Angaben der südkoreanischen Financial Services Commission erweitern die aktualisierten Vorschriften die Prüfung der Anteilseigner und verlangen von Antragstellern, dass sie Standards in den Bereichen finanzielle Solidität, Cybersicherheit, interne Kontrolle und Geldwäschebekämpfung erfüllen.
BitGo reagierte nicht umgehend auf die Anfrage von Cointelegraph nach weiteren Einzelheiten.

