
Standard-Chartered-Analyst sieht BTC bei 100.000 US-Dollar – US-Finanzministerium verdoppelt Rückkäufe am langen Ende
Die Erholung des Bitcoin-Kurses in Richtung 69.000 US-Dollar gewinnt an Dynamik, da Geoff Kendrick auf verbesserte Liquiditätsbedingungen und ein mögliches Zyklustief hinweist.

Bitcoin könnte bis Jahresende auf 100.000 US-Dollar zusteuern, da das US-Finanzministerium seine Unterstützung für das lange Ende des Staatsanleihemarktes ausbaut, um die stark steigenden Zinsen einzudämmen, so Geoff Kendrick, Analyst bei Standard Chartered.
In einer kürzlich an Cointelegraph übermittelten Mitteilung an Kunden erklärte Kendrick, Bitcoins (BTC) entscheidende technische Marke liege bei 65.500 US-Dollar. Ein Durchbruch über diese Schwelle könnte demnach bestätigen, dass das Zyklustief bereits erreicht wurde.
„Anleger sollten sich nun auf eine Bewegung auf 100.000 US-Dollar bis zum Jahresende 2026 ausrichten“, schrieb er.
Neben den vierjährigen Bitcoin-Zyklen, die laut Kendrick auf ein bevorstehendes Tief hindeuten, hob er die am Mittwoch veröffentlichte Ankündigung des Finanzministeriums hervor, wonach es die maximale Größe bestimmter Liquiditätsstützungs-Rückkäufe für länger laufende Staatsanleihen mindestens verdoppeln werde.
Das Finanzministerium wird die maximale Größe der Rückkaufgeschäfte für nominale Kuponpapiere mit Laufzeiten von 10 bis 20 Jahren sowie von 20 bis 30 Jahren von 2 Milliarden auf mindestens 4 Milliarden US-Dollar pro Geschäft erhöhen. Das erweiterte Programm soll vom 9. September bis zum 4. November laufen.
Die Ankündigung ließ die Renditen langfristiger US-Staatsanleihen deutlich sinken und verringerte damit einen Teil des Drucks, der sich nach einem starken Ausverkauf am Anleihemarkt an den Finanzmärkten aufgebaut hatte.
Die Ankündigung des Finanzministeriums vom Mittwoch „ist genau die Art von Nachricht, die Bitcoin liebt“, schrieb Kendrick. Dabei verwies er auf die historische Tendenz des digitalen Vermögenswerts, von staatlichen Liquiditätsinterventionen zu profitieren, sowie auf sein begrenztes Angebot, das ihn gegen eine Geldentwertung resistent macht.
Erste Anzeichen scheinen Kendricks These zu stützen: Laut CoinMarketCap stieg Bitcoin am späten Mittwochvormittag im US-Handel um mehr als 6 Prozent auf knapp 69.000 US-Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Anfang Juni.
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