
JPMorgan beendet Bankbeziehung zu Polymarket aus regulatorischen Bedenken – Bericht
JPMorgan Chase hat Berichten zufolge im Oktober 2025 aufgrund regulatorischer Bedenken die Bankverbindung zu Polymarket beendet, hält sich jedoch eine Rolle als Konsortialführer offen, falls die Plattform an die Börse geht.

JPMorgan Chase hat die Bankbeziehung zu Polymarket aus regulatorischen Bedenken beendet, berichtet die Financial Times.
JPMorgan teilte der Prognosemarkt-Plattform im Oktober 2025 mit, sie müsse eine neue Bank finden, wie die Financial Times am Freitag berichtete, unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Polymarket arbeitet nun mit einem nicht näher genannten Kreditgeber zusammen.
JPMorgan unterhält jedoch weiterhin andere Geschäftsbeziehungen zu Polymarket. Die Bank soll an einer möglichen Rolle als Konsortialführer interessiert sein, falls Polymarket einen Börsengang anstreben sollte. Polymarket erklärte Berichten zufolge, es unterhalte weiterhin eine „enge, aktive Beziehung“ zu JPMorgan.
Cointelegraph bat JPMorgan und Polymarket um eine Stellungnahme.
Prognosemärkte stehen in den USA und im Ausland zunehmend unter regulatorischer Beobachtung. Mehr als ein Dutzend US-Bundesstaaten haben rechtliche Schritte gegen Polymarket, Kalshi oder beide wegen Verträgen zu Sportereignissen eingeleitet, während Behörden in mehreren Ländern ebenfalls den Zugang zu Polymarket blockiert oder eingeschränkt haben.
Magazin: Warum Argentinien Polymarket trotz seines globalen Wachstums blockiert

