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Geschrieben von Felipe ErazocontributorÜberprüft von Alex Cohenauthor.position.undefined

Südkorea: Anleger mit Schneeballsystem betrogen

Die aktuellsten NachrichtenVeröffentlicht1. Juli 2020

Bei einem mutmaßlichen Krypto-Schneeballsystem in Südkorea wurden Millionen von US-Dollar von Anlegern gestohlen.

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Die südkoreanischen Behörden ermitteln, weil 950 Investoren behaupten, einem Krypto-Schneeballsystem zum Opfer gefallen zu sein.

Laut TV Chosun ermittelt die Polizei in einem Fall, bei dem über 160 Personen diesen mutmaßlichen Betrug namens Futurenet betrieben haben sollen. Das Futurenet-Team soll auch etwa 16,66 Mio. US-Dollar von Investoren gestohlen und das Geld über Kryptowährungen transferiert zu haben.

Opfer bezahlten in Krypto

Die Opfer geben an, dass zum Kauf eines "Werbepakets" verleitet wurden, bei dem zunächst Krypto verwendet wurde. Bei diesen Käufen wurden aber nie Werbeanzeigen erworben.

Ein Polizeibeamter der Polizeidienststelle Seoul Seocho sagt, die Ermittlung sei "noch am Anfang", so dass keine weiteren Einzelheiten über die Struktur oder die involvierten Kryptowährungen bekannt sind. Bis Redaktionsschluss wurden noch keine Verhaftungen vorgenommen.

In den letzten Wochen leitete die Seoul Metropolitan Police Agency am 12. Juni eine Ermittlung ein, bei der zwei ungenannte Krypto-Wallets durchsucht und beschlagnahmt wurden.

Das Ziel der Ermittlung ist es, einen Ethereum (ETH) Verbrecherring im Wert von 41,5 Mio. US-Dollar zu zerschlagen.

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