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Geschrieben von Sam BourgiAutorÜberprüft von Robert LakinRedakteur

CFTC bittet um öffentliche Stellungnahmen zu KI-Compute-Futures, während CME Start im Oktober anpeilt

Die aktuellsten NachrichtenVeröffentlicht17. Aug. 2026

Die aufsichtsrechtliche Prüfung könnte einen aufstrebenden Markt prägen, auf dem Unternehmen und Anleger die Kosten für zunehmend knappe KI-Rechenleistung handeln und absichern können.

Die US-Rohstoffterminaufsicht Commodity Futures Trading Commission (CFTC) bereitet eine öffentliche Konsultation zu Terminkontrakten auf Rechenkapazität vor – eine kritische Ressource für die Entwicklung künstlicher Intelligenz –, während große Börsen Produkte für diese aufstrebende Anlageklasse auf den Markt bringen wollen.

Bloomberg berichtete am Montag, dass die Aufsichtsbehörde dem Office of Management and Budget des Weißen Hauses einen Antrag auf Stellungnahme zur Prüfung vorgelegt hat. Das könnte den Zeitplan für die geplanten Compute-Futures der CME Group und der Intercontinental Exchange erschweren, deren Produkte weiterhin die aufsichtsrechtliche Genehmigung benötigen.

Nach Abschluss der Prüfung durch das Weiße Haus wird die CFTC Bloomberg zufolge voraussichtlich eine Frist für öffentliche Stellungnahmen eröffnen, die üblicherweise 30 oder 60 Tage dauert. Die Prüfung zeigt, dass die Aufsichtsbehörden weiterhin Fragen zu einem Markt abwägen, auf dem Teilnehmer die Kosten für Rechenleistung handeln und absichern könnten.

Die CME kündigte vergangene Woche an, vorbehaltlich der aufsichtsrechtlichen Genehmigung am 5. Oktober zwei Compute-Futures-Kontrakte auf den Markt bringen zu wollen und damit KI-Rechenkapazität neben Öl und Strom faktisch als handelbare Ware zu etablieren. Das Marktforschungsunternehmen Silicon Data wird die Benchmarks bereitstellen, die zur Preisfestlegung der Kontrakte verwendet werden. 

Die Produkte kommen auf den Markt, während künstliche Intelligenz die Wirtschaft und die Anlagewelt neu gestaltet und einen historischen Ausbau von Rechenzentren und Recheninfrastruktur vorantreibt. Jüngste Schätzungen von TD Lombard, Goldman Sachs und Bridgewater Associates beziffern die Ausgaben für KI-Infrastruktur in diesem Jahr auf etwa 2 bis 2,5 Prozent des US-BIP.

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