
Bericht: Binance plant Neustart im Vereinigten Königreich mit FCA-Lizenzantrag
Binances britische Tochtergesellschaft darf seit Juni 2021 keine regulierten Tätigkeiten im Land ausüben. Berichten zufolge will das Unternehmen nach den neuen Kryptoregeln eine Lizenz beantragen.

Die Kryptobörse Binance plant Berichten zufolge, bei der britischen Financial Conduct Authority (FCA) eine Lizenz zu beantragen – ein Schritt, der voraussichtlich 2027 zur Wiederaufnahme bestimmter Dienste für britische Nutzer führen wird.
Laut einem Bericht von The Telegraph vom Samstag werde Binance eine Lizenz für das Vereinigte Königreich beantragen, da im Land neue Gesetze für digitale Vermögenswerte in Kraft treten sollen. Die FCA erklärte im Juni 2021, dass Binances britische Tochtergesellschaft Binance Markets Limited „keine regulierten Tätigkeiten im Vereinigten Königreich ausüben darf“, und die Börse kündigte an, 2023 als Reaktion auf die Regeln der britischen Aufsichtsbehörde für Finanzwerbung keine neuen Nutzer mehr aufzunehmen.
Ein Sprecher von Binance teilte Cointelegraph mit, dass die Börse „keine Spekulationen über mögliche Lizenzanträge kommentiert“. Das Unternehmen beantwortete keine Fragen zu seinen bestehenden Aktivitäten im Vereinigten Königreich.
Im Rahmen des im Juni angekündigten Krypto-Regulierungsrahmens der FCA haben Unternehmen von September bis zum 28. Februar 2027 Zeit, Anträge einzureichen, ehe das Regime am 25. Oktober 2027 in Kraft tritt. David Geale, Executive Director für Zahlungen und digitale Finanzen bei der FCA, erklärte, der Rahmen werde Krypto-Unternehmen denselben „ähnlichen Standards“ unterwerfen wie andere britische Finanzdienstleister.
Siehe auch: Binance schränkt Transaktionen mit HTX und 10 weiteren Kryptoplattformen ein

