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Geschrieben von Ezra Reguerrastaff writerÜberprüft von Alex Cohenauthor.position.undefined

OpenSea führt Schutzmaßnahmen gegen NFT-Diebstahl ein

Die aktuellsten NachrichtenVeröffentlichtAug 11, 2022

Obwohl sich die NFT-Plattform verstärkt bemüht, gestohlene NFTs vom eigenen Marktplatz zu entfernen, hagelt es auch Kritik aus der Community.

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Nachdem Hackerangriffe zurzeit ein großes Thema in der NFT-Branche sind, hat sich der führende NFT-Marktplatz OpenSea nun dazu entschieden, neue Maßnahmen im Bezug auf gestohlene Items einzuführen.

Wie aus einer entsprechenden Ankündigung hervorgeht, passt die Plattform ihr Vorgehen dabei verstärkt an die Gegebenheiten der Branche an, denn bisher wurden oftmals auch Nutzer bestraft, die unwissentlich gestohlene Items weiterverkauft haben. Unter anderem aus diesem Grund will der NFT-Marktplatz ab sofort eine bessere Einbindung von Polizeiberichten und Strafanzeigen ermöglichen.

Bisher wurden Polizeiberichte meist nur im Rahmen von Disputen zur Hilfe genommen, doch mit dem neuen Update sollen diese künftig bei jeder Meldung über ein gestohlenes Item als Abgleich genommen werden. Sofern innerhalb von sieben Tagen kein Polizeibericht vorliegt, gibt der Marktplatz das als gestohlen gemeldete Item wieder frei, um absichtliche Falschmeldungen verhindern zu können.

Gleichsam will OpenSea auch daran arbeiten, dass NFT-Diebstähle grundsätzlich ausgemerzt werden. Dazu sollen unter anderem automatische Erkennungsmechanismen entwickelt werden, die derartige Diebstähle bemerken könnten.

Ein Twitter-Nutzer hebt die Bemühungen der Plattform lobend als guten ersten Schritt hervor, dem andere folgen sollten. Allerdings regt sich auch deutliche Kritik an den Plänen:

That’s funny because when my NFT was stolen, both Opensea and the NFT Company that created it, pretty much told me to go to hell. What a change in attitude. I guess it only matters when 1000s of people are complaining— CompassionateNFTkidz (@COMPASSIONTENFT) August 11, 2022

Ein weiterer Nutzer wirft OpenSea in diesem Kontext regelrechte Heuchelei vor, denn als er selbst den unwissentlichen Verkauf eines gestohlenen Items gemeldet hatte, wurde ihm vom Support lediglich empfohlen, den NFT an eine andere Plattform weiterzuverkaufen.

Im Juni hatte der führende NFT-Marktplatz bereits zusätzliche Sicherheitsfeatures eingeführt, um die eigenen Nutzer besser vor Betrug schützen zu können. So werden gemeldete NFT-Auktionen in der Suche automatisch herausgefiltert, damit möglichst nur legitime Items zum Verkauf stehen.

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