
Umsatz der Kraken-Mutter Payward steigt im zweiten Quartal (Q2) um 17 % – Handelsvolumen sinkt
Payward steigerte den Umsatz trotz einer schwächeren Aktivität im Krypto-Spot-Handel, da die Zahl der Konten mit Guthaben um 42 Prozent zunahm und der Umsatzanteil aus nicht transaktionsbasierten Geschäften wuchs.

Die Kraken-Mutter Payward meldete für das zweite Quartal einen bereinigten Umsatz von 508 Millionen US-Dollar – ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr trotz eines Rückgangs beim Krypto-Spot-Handel und beim gesamten Transaktionsvolumen.
Laut dem am Freitag veröffentlichten Ergebnisbericht sank das gesamte Transaktionsvolumen im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 310 Milliarden US-Dollar. Die Zahl der Konten mit Guthaben stieg dagegen um 42 Prozent auf 6,6 Millionen.
Payward blieb mit einem bereinigten EBITDA von 23 Millionen US-Dollar profitabel. Vermögensbasierte und sonstige Umsätze machten 60 Prozent des Gesamtumsatzes aus, gegenüber 55 Prozent im Vorjahr. Der Anteil der Umsätze aus nicht transaktionsbasierten Geschäften wuchs damit weiter.
Payward erklärte, das Wachstum bei traditionellen Futures, Aktien und tokenisierten Aktien habe die schwächere Aktivität im Krypto-Spot-Handel ausgleichen können. Zudem habe das Unternehmen seinen Marktanteil im Spot-Handel das dritte Quartal in Folge gesteigert.
Die Zahlen folgen auf Paywards Expansion im vergangenen Jahr: Das Unternehmen erweiterte sein Angebot um Aktienhandel, tokenisierte Aktien, Pre-IPO-Engagement und Futures.
Das Unternehmen weitete zudem sein Finanzinfrastrukturgeschäft durch Übernahmen aus, darunter die Übernahme der Wallet-Infrastruktur-Sparte von Magic Labs sowie die Akquisition der Futures-Handelsplattform NinjaTrader im Mai 2025 und der regulierten Derivatebörse Bitnomial im darauffolgenden Jahr.
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