
Ethereum Foundation warnt: Einige Tools könnten nach Glamsterdam ausfallen
Entwickler wurden aufgefordert, auf Plataberget zu testen, bevor das neue Gasmodell des Glamsterdam-Upgrades die übrigen Testnetze und das Ethereum-Mainnet erreicht.

Die Ethereum Foundation (EF) warnte, dass einige Wallets, Indexer und Gas-Schätzer wegen Änderungen am Gasmodell des anstehenden Glamsterdam-Upgrades möglicherweise nicht mehr funktionieren.
Am Montag erklärte das Protocol-DevOps-Team der EF: Jedes Tool, das auf einem fest codierten maximalen Gaslimit beruht, „wird nicht mehr funktionieren“ und muss aktualisiert werden. Das Team forderte Entwickler auf, ihre Systeme auf Plataberget zu testen, einem öffentlichen Testnetz, das mehrere Monate lang betrieben werden soll.
Laut dem Upgrade-Tracker Forkcast ging Plataberget am 13. August an den Start. Der Glamsterdam-Fork soll derweil am Donnerstag im Netzwerk aktiviert werden, bevor er in den Testnetzen Sepolia und Hoodi eingeführt wird.
Das Protocol-DevOps-Team der EF erklärte, EIP-8037 werde eine separate State-Gas-Dimension für Operationen einführen, die neuen State erzeugen. Nach den Änderungen werde eine einfache ETH-Überweisung an ein bestehendes Konto weiterhin 21.000 Gas kosten, während für das Senden von ETH an ein neues Konto eine zusätzliche State-Gas-Gebühr anfalle.
Die Foundation erklärte, Entwickler sollten Software überprüfen, die davon ausgeht, 21.000 Gas reichten für jede ETH-Überweisung aus, oder die Transaktionskosten anhand nur einer Gasdimension schätzt.
Glamsterdam umfasst außerdem die im Protokoll verankerte Trennung von Proposer und Builder, blockweite Access-Listen sowie höhere Limits für die Größe von Smart Contracts und Initialisierungscode.
Weiterführend: Ethereum Foundation erreicht „Glamsterdam“-Meilensteine und ernennt neue Protokollleiter

