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Geschrieben von Helen PartzAutorÜberprüft von Yohan YuRedakteur

Krypto-Zahlungen bei Händlern im Euroraum kaum verbreitet, stellt EZB fest

Die aktuellsten NachrichtenVeröffentlicht14. Aug. 2026

Die Akzeptanz von Krypto-Zahlungen lag online nur bei 0,2 % und blieb an physischen Verkaufsstellen unter 1 %, während mobile Zahlungen an Boden gewannen.

Krypto bleibt für Unternehmen im Euroraum eine marginale Zahlungsoption, obwohl andere Formen digitaler Zahlungen an Boden gewinnen, wie aus einem neuen Bericht der Europäischen Zentralbank (EZB) hervorgeht.

Nur 0,2 % der Unternehmen, die Waren und Dienstleistungen online verkaufen, akzeptieren Krypto-Assets, wie aus der am Donnerstag veröffentlicht en Umfrage zur Bargeldnutzung von Unternehmen hervorgeht. Bargeld bleibt die am weitesten akzeptierte Zahlungsmethode: 92 % der Unternehmen mit physischen Verkaufsstellen akzeptieren es.

Die EZB befragte 8.205 Unternehmen in den 21 Ländern des Euroraums, darunter Einzelhändler, Restaurants und Cafés, Hotels sowie Unternehmen aus Kunst, Unterhaltung und Erholung. Das Marktforschungsunternehmen Ipsos führte die telefonischen Interviews vom 23. Februar bis zum 10. April durch.

Die Ergebnisse fielen in eine Phase, in der die EZB ihre Arbeiten an einem digitalen Euro vorantreibt, einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC), die Bargeld ergänzen und die Rolle des Euro bewahren soll.

Mobile Zahlungen holen auf

Mobile Zahlungen verzeichneten bei Zahlungsmethoden an physischen Standorten die größte Veränderung: Ihre Akzeptanz stieg von 36 % im Jahr 2024 auf 68 % im Jahr 2026.

Zu den am häufigsten akzeptierten mobilen Optionen gehören Echtzeitzahlungen und digitale Wallets wie Apple Pay und Google Pay.

Akzeptanz verschiedener Zahlungsinstrumente, 2024 gegenüber 2026. Quelle: EZB

Die Bargeldakzeptanz stieg leicht von 90 % auf 92 %, während die Akzeptanz physischer Karten von 87 % auf 88 % zunahm. Krypto-Assets und Stablecoins zeigten an physischen Verkaufsstellen kaum Bewegung und blieben sowohl 2024 als auch 2026 bei einer Akzeptanz von unter 1 %. Die Akzeptanz von Bankschecks sank hingegen von 36 % auf 27 %.

Händler nennen Verbraucherpräferenzen als wichtigsten Zahlungsfaktor

Die Präferenz der Verbraucher war der wichtigste Faktor, den Unternehmen bei der Auswahl der akzeptierten Zahlungsmethoden berücksichtigten. Sie wurde von 26 % der Befragten genannt, gefolgt von Sicherheit mit 22 % und einfacher Handhabung mit 15 %.

Unternehmen, die Bargeld ablehnen, nannten am häufigsten eine geringe Kundennachfrage (36 %) und Schwierigkeiten bei der Einzahlung oder Abhebung (35 %), während 29 % auf Sicherheitsrisiken verwiesen.

Wichtigste Kriterien bei der Entscheidung, ein Zahlungsmittel zu akzeptieren, Euroraum, 2026. Quelle: EZB

Die längerfristigen Aussichten unterscheiden sich je nach Land deutlich: 51 % der kleinen und mittleren Unternehmen in Zypern, die Bargeld akzeptieren, erklärten, möglicherweise kein Bargeld mehr anzunehmen, verglichen mit 23 % in Griechenland und 18 % in Bulgarien.

Was gilt als Akzeptanz von Krypto?

In der EZB-Umfrage wurden Unternehmen gefragt, ob sie Krypto-Assets oder Stablecoins akzeptieren, wobei Bitcoin (BTC), Ether (ETH) und Tethers USDt (USDT) als Beispiele genannt wurden.

Einige Krypto-Zahlungsdienste ermöglichen es Händlern, die Abwicklung in herkömmlicher Währung zu erhalten, selbst wenn Kunden mit Krypto bezahlen. In der Umfrage wird nicht angegeben, ob Händler solche Zahlungen als Krypto-Akzeptanz zählen sollen.

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Cointelegraph fragte die EZB, ob umgewandelte Krypto-Zahlungen deshalb von Händlern nicht gemeldet werden könnten und ob regulatorische Unsicherheit die Antworten der Unternehmen beeinflussen könnte. Die EZB erklärte, sie „ziehe es vor, nicht zu spekulieren.“

Auf die Frage, ob Händler im Euroraum nach den Vorschriften der Europäischen Union Krypto akzeptieren dürfen, erklärte die EZB, dass sie keine Zahlungsregulierung festlegt, und verwies Cointelegraph an die Europäische Kommission und die nationalen Gesetzgeber.

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