
Charles Schwab fügt Solana, Avalanche und Chainlink seiner neuen Kryptoplattform hinzu
Der Finanzdienstleistungsriese will Schwab Crypto nur wenige Monate nach der Einführung des direkten Kryptohandels für Privatkunden über Bitcoin und Ether hinaus erweitern.

Der US-Finanzdienstleistungsriese Charles Schwab plant, Solana (SOL), Avalanche (AVAX) und Chainlink (LINK) in den kommenden Monaten zu seiner Kryptohandelsplattform hinzuzufügen und damit sein direktes Kryptowährungsangebot über Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) hinaus auszuweiten.
Schwab Crypto wurde im Mai für Privatkunden eingeführt und bot zunächst den direkten Handel mit Bitcoin und Ether neben traditionellen Anlagen über die Schwab-Website, die mobile App und die Plattform thinkorswim an.
Der Broker erklärte, im Laufe der Zeit weitere Kryptowährungen und digitale Vermögenswerte hinzufügen zu wollen, nannte jedoch weder die in Betracht gezogenen Vermögenswerte noch einen Zeitplan über die drei neu angekündigten Token hinaus.
Schwab erhebt 75 Basispunkte beziehungsweise 0,75 Prozent auf den Dollarwert jedes Kryptohandels. Der Dienst ist in allen US-Bundesstaaten mit Ausnahme von New York und Louisiana verfügbar und wird weder in US-Territorien noch international angeboten.
Die Schwab-Crypto-Konten werden über die Charles Schwab Premier Bank angeboten. Der verbundene Broker Charles Schwab & Co. übernimmt dabei bestimmte operative Funktionen im Auftrag der Bank.
Verwandt: Morgan Stanley tritt mit E*Trade-Pilot gegen Konkurrenten im Kryptohandel an
Schwab expandiert in Vorhersagemärkte
Die Krypto-Expansion von Schwab erfolgt, während das Finanzdienstleistungsunternehmen in weitere neue Handelsprodukte vordringt. Im Juni berichtete das Wall Street Journal, dass Schwab über eine Partnerschaft mit Cboe Global Markets an den S&P-500-Index gekoppelte Prognosekontrakte anbieten will.
Mit den Kontrakten könnten Kunden darauf wetten, ob der S&P 500 über oder unter einem bestimmten Niveau schließen wird. Berichten zufolge soll das Produkt innerhalb weniger Monate starten. Anders als Plattformen wie Kalshi und Polymarket wäre das geplante Angebot von Schwab zunächst auf Indexentwicklungen beschränkt.
Nach Angaben des Unternehmens verwaltete Schwab zum 31. Juli ein Kundenvermögen von 13,04 Billionen US-Dollar in 39,9 Millionen aktiven Brokerage-Konten. Schwab meldete im zweiten Quartal einen Rekord-Nettoumsatz von 7,1 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 2,8 Milliarden US-Dollar.
Magazin: SHRINCS BIP veröffentlicht: Quantenresistentes Bitcoin hat einen Haken

