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Geschrieben von Markus KasanmascheffÜberprüft von Igor Belkin

Berliner Blockchain-Startup gewinnt Innogy und Coparion als Investoren

Die aktuellsten NachrichtenVeröffentlichtAug 31, 2018

Das Berliner Blockchain-Startup Fractal hat in einer Seed-Finanzierungsrunde den Energiekonzern Innogy und den Venture Capitalisten Coparion als Investoren gewinnen können.

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Das Berliner Blockchain-Startup Fractal, welches einen ICO-Webseitendienst für Krypto-Startups anbietet, hat in einer Seed-Finanzierungsrunde mit dem Energiekonzern Innogy und dem Venture Capitalisten Coparion als Investoren einen siebenstelligen Betrag einnehmen können, so eine am 29. August von Fractal veröffentlichte Pressemitteilung.

Die von Fractal entwickelten Software ermöglicht die Erstellung benutzerfreundlicher und regelkonformer Seiten für Initial Coin Offerings (ICO) und sorgt für die Identifikation der daran teilnehmenden Investoren. Mit Coparion und Innogy konnte Fractal zwei renommierte Geldgeber von seinem Geschäftsmodell überzeugen.

Bei Coparion handelt es sich um einen gemeinsamen Fonds für Technologie-Startups des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, der Europäischen Investitionsbank und der KfW-Bankengruppe im Umfang von aktuell 225 Millionen Euro. Der Essener Energieversorger Innogy fördert Fractal im Rahmen seines “Innovation Hubs”, welcher sich bereits bei vielen anderen Blockchain-Startups engagiert.

Fractal hat bereits sieben Unternehmen bei der Erstellung ihrer ICO-Webseiten begleitet, unter anderem das Startup Ocean Protocol, welches in einem Pre-Sale seines Tokens 22 Millionen US-Dollar einnehmen konnte.

Das Geld aus der Seed-Runde will Fractal in die Produktentwicklung stecken. Aktuell arbeiten die Berliner an einem Identifikations-Tool namens “Fractal ID” zum Einloggen auf Websites, welches auf einer dezentralen Identität basieren soll. Dieses soll in direkte Konkurrenz zu den meist verwendeten Facebook- und Google-Logins treten.

Von MotionWerk, einer weiteren Innogy-Beteiligung, gibt es diese Tage ebenfalls Neuigkeiten. Der von dem Startup entwickelte Blockchain-Ladeservice für Elektroautos soll unter dem Open-Source-Modell künftig von einer neugegründeten Stiftung in der Schweiz betreut werden und frei von interessierten Unternehmen genutzt werden können.

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