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Geschrieben von Arnold Kirimiauthor.position.undefinedÜberprüft von Felix Ngstaff editor

Lateinamerikas „Lieferando“ bindet Bitcoin ein

Die aktuellsten NachrichtenVeröffentlichtApr 14, 2022

Der Lieferdienst Rappi ermöglicht seinen Kunden in Mexiko ab sofort indirekte Zahlungen in Bitcoin und anderen Kryptowährungen.

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Der marktführende lateinamerikanische Lieferdienst Rappi, der vergleichbar mit dem deutschen Lieferando ist, hat durch eine Kooperation mit den Krypto-Zahlungsdiensten Bitso und Bitpay Zahlungen in Form von Bitcoin (BTC) und anderen Kryptowährungen eingeführt.

Wie Cointelegraph Brazil berichtet, wird Rappi zunächst nur im Rahmen eines Testprojekts in Mexiko in Bitso und Bitpay integriert. Bisher ist unklar, ob der Lieferdienst dadurch auch in Brasilien und anderen lateinamerikanischen Ländern Krypto-Zahlungen annimmt.

In Mexico, Rappi, a Colombian delivery app with operations in nine Latin American countries, has launched a crypto payments pilot program. Customers will be able to convert crypto into credits that can subsequently be used to complete purchases on Rappi's platform.— Crypto Goddy (@CryptoGoddy) April 12, 2022

Sebastián Mejia, der Mitgründer und Präsident von Rappi, erklärt in diesem Zusammenhang, dass Kryptowährungen in der ersten Testphase jedoch noch nicht auf direktem Wege akzeptiert werden, sondern dass die mexikanischen Rappi-Nutzer mit diesen erst mal nur für Credits kaufen können, die dann wiederum als digitale Währung innerhalb der firmeneigenen App fungieren.

Allerdings sind die Pläne des Lieferdienstes in dieser Hinsicht ambitioniert, weshalb der Funktionsumfang nach und nach ausgebaut werden soll. Schon zu Beginn soll den Nutzern der Einstieg deshalb so leicht wie möglich gemacht werden:

„Für die erste Testphase haben wir einen Service entwickelt, über den unsere Kunden ihre Krypto-Wallets und Kryptobörsen-Konten mit unserer App verbinden können, um ihre Krypto-Vermögen in Rappi Credits zu tauschen und damit alle Produkte und Dienstleistungen auf unserer Plattform bezahlen zu können.“

Der Vergleich mit Lieferando liegt dabei auf der Hand, denn der deutsche Lieferdienst hat bereits 2017 Kryptowährungen als Zahlungsmittel eingebunden. Der amerikanische Lieferdienst Grubhub geht sogar noch einen Schritt weiter und ermöglicht seinen Kunden, durch Bestellungen Krypto-Guthaben zu verdienen.

Lateinamerika entwickelt sich immer mehr zum attraktiven Standort für die Kryptobranche, weshalb laut einer aktuellen Studie 75 % der Investoren in Asien-Pazifik und Lateinamerika ihre Krypto-Investitionen ausbauen wollen. Zudem hat das mittelamerikanische Land El Salvador im September 2021 als erste Nation überhaupt Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel eingeführt.

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