
Südkoreanische Bank startet Bitcoin-besicherte Unternehmenskredite: Bericht
Die Jeonbuk Bank hat Berichten zufolge begonnen, Unternehmenskunden Bitcoin-besicherte Kredite anzubieten, wobei ein Drittverwahrer die als Sicherheit verwendete Kryptowährung verwahrt.

Die südkoreanische Jeonbuk Bank, eine Tochtergesellschaft der JB Financial Group, hat Berichten zufolge begonnen, ihren Unternehmenskunden Bitcoin-besicherte Kredite zu gewähren.
Das lokale Nachrichtenportal EDaily berichtete am Montag, dass die Jeonbuk Bank die erste Geschäftsbank des Landes geworden sei, die Bitcoin (BTC) als Sicherheit für auf Won lautende Kredite akzeptiert. Berichten zufolge beschränkt die Bank den Dienst auf Unternehmen, die Betriebskapital benötigen, während ein spezialisierter Verwahrer die als Sicherheit verwendeten BTC verwahrt.
Die Kreditvereinbarung folgt auf Änderungen der südkoreanischen Zwangsvollstreckungsregeln, die am 1. Oktober in Kraft traten. Dem Obersten Gerichtshof zufolge legen die Regeln Verfahren für die Beschlagnahmung und Verwertung von Ansprüchen auf virtuelle Vermögenswerte fest. Im Falle eines Zahlungsausfalls kann die Bank ihre Gelder durch gerichtlich angeordnete Verkäufe zurückerlangen.
Die Jeonbuk Bank hat ein System eingeführt, das es ihr ermöglicht, ausstehende Kredite durch die Erlöse aus dem Verkauf von Kryptowährungen zurückzuerlangen, ohne die Vermögenswerte direkt in Besitz zu nehmen, so EDaily.
Die Bank hat die Kreditsumme, den Zinssatz oder die Anforderungen an das Beleihungsauslaufverhältnis nicht öffentlich bekannt gegeben. Ein Bankvertreter sagte dem lokalen Nachrichtenportal Chosun, dass die Bank bereits einen Kredit vergeben habe, lehnte es jedoch ab, den Kreditnehmer zu nennen.
Cointelegraph wandte sich zur Bestätigung an die JB Financial Group, erhielt jedoch nicht umgehend eine Antwort.
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