
Shinhan und SBI machen die Ausgaben japanischer und südkoreanischer Touristen zum Testfall für Yen-Stablecoins
Die Unternehmen werden Schutzmaßnahmen für Reisende prüfen und untersuchen, ob Stablecoins die Handelsabwicklung zwischen Südkorea und Japan beschleunigen können.

Shinhan Card aus Südkorea gab am Mittwoch bekannt, dass das Unternehmen mit SBI VC Trade und SBI XDC Network APAC aus Japan eine Vereinbarung unterzeichnet hat, um Zahlungen von Reisenden und die Abwicklung des grenzüberschreitenden Handels mit Yen-Stablecoins zu testen.
Im Rahmen der am Dienstag unterzeichneten Vereinbarung werden die Unternehmen Stablecoin-Kartenzahlungen, Zahlungen von Wallet zu Wallet und die Abwicklung des grenzüberschreitenden Handels testen. Außerdem werden sie Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und zur Betrugserkennung prüfen.
Shinhan Card ist eines der größten Kreditkartenunternehmen Südkoreas. SBI ist ein japanischer Finanzkonzern, der Banken, Maklerhäuser, Versicherer und Kryptobörsen betreibt.
Die jüngste Initiative soll grenzüberschreitende Zahlungen und Abwicklungen zwischen den ostasiatischen Staaten unterstützen und den Zahlungsverkehr für Reisende komfortabler machen.
Nach offiziellen Tourismuszahlen beider Länder gab es in den ersten acht Monaten des Jahres 2026 mehr als 10 Millionen Besucherankünfte zwischen den beiden Ländern. Südkorea war mit 7,42 Millionen Ankünften Japans größte Quelle ausländischer Besucher. Japan war mit 2,7 Millionen Ankünften die zweitgrößte Besucherquelle seines Nachbarlandes.
Shinhan Card gab im April bekannt, einen Proof-of-Concept-Test abgeschlossen zu haben, der Stablecoin-Zahlungen und die grenzüberschreitende Abwicklung umfasste.
SBI VC Trade registrierte sich im März 2025 als Japans erster Anbieter von Börsendienstleistungen für elektronische Zahlungsinstrumente und kann dadurch USDC abwickeln.
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