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Geschrieben von Christopher Tepedinoauthor.position.undefinedÜberprüft von Bryan O'Sheastaff editor

Kraken erhält MiFID-Lizenz für Derivatangebot in Europa

Die aktuellsten NachrichtenVeröffentlichtFeb 4, 2025

Durch eine kürzliche Übernahme darf Kraken nun Derivatprodukte in der gesamten Europäischen Union anbieten.

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Die US-amerikanische Kryptobörse Kraken hat eine MiFID-Lizenz (Markets in Financial Instruments Directive) für die Europäische Union erhalten. Mit der Lizenz kann die Börse Derivatprodukte für fortgeschrittene Krypto-Händler in der gesamten EU anbieten.

Laut einem Blogeintrag vom 3. Februar sicherte sich Kraken die Lizenz durch die Übernahme einer zypriotischen Investmentfirma, die kürzlich von der zypriotischen Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde eine Genehmigung erhielt.

Das 2011 gegründete Unternehmen Kraken ist in den letzten zwei Jahren nach Europa expandiert, indem es sich Lizenzen in Spanien und Irland sicherte, Kraken Custody auf dem britischen Markt einführte und im September 2024 einen niederländischen Krypto-Broker erwarb. Der 7 Milliarden US-Dollar schwere Kryptomarkt in Europa wird immer aktiver und Prognosen zufolge soll dieser bis 2030 eine Wachstumsrate von 15 % aufweisen.

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Die EU hat auf den aufkeimenden Kryptomarkt mit der Verabschiedung der MiCA-Verordnung (Markets in Crypto-Assets) reagiert, die sich mit Fragen der Geldwäschebekämpfung, der Token-Ausgabe und Stablecoin-spezifischen Regeln befasst. Einige globale Kryptounternehmen wie Crypto.com und OKX haben sich bereits MiCA-spezifische Lizenzen gesichert.

In seinem Blogbeitrag zur Ankündigung schreibt Kraken, dass Europa "eine der aktivsten Regionen für den Handel mit Krypto-Derivaten" ist. Die Börse wird in einen EU-Markt eintreten, der voll von Konkurrenten ist, die Krypto-Derivate anbieten oder sich darauf vorbereiten, darunter Bitstamp, Backpack, D2X und Coinbase.

Krypto-Derivate sind eine Reihe von Produkten, die sich in der Regel an fortgeschrittene Händler richten. Sie umfassen Finanzprodukte wie Futures und Optionen, bei denen ein Vertrag zwischen Käufern und Verkäufern geschlossen wird, dessen Wert sich aus dem Preis des zugrunde liegenden Kryptowertes ergibt. Derivate werden oft als riskant angesehen, insbesondere im Kryptobereich, der eine erhebliche Volatilität aufweist.

Kraken hat vor kurzem für Schlagzeilen gesorgt, weil das Unternehmen sein Staking-Programm auf dem US-Kryptomarkt wieder eingeführt hat - zwei Jahre, nachdem es das Programm aufgrund eines Rechtsstreits mit der US Securities and Exchange Commission zurückgezogen hatte. Einem aktuellen Bericht zufolge hat die Börse ihren Umsatz im Jahr 2024 auf 1,5 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppelt.

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