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Geschrieben von Ezra Reguerra ⁠, Staff Writer.Überprüft von Alex Cohen

Terra-Gründer in der Kritik – Hat sich Do Kwon vor dem Crash die Taschen gefüllt?

Die aktuellsten NachrichtenVeröffentlichtJun 11, 2022

Die Krypto-Community kritisiert den Terra-Gründer für sein Verhalten vor dem Crash scharf, doch einige Stimmen sprechen Do Kwon frei.

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Nachdem es inzwischen erste Medienbericht gibt, dass Do Kwon, der Gründer des gescheiterten Blockchain-Projekts Terra (LUNA bzw. LUNA2) sich in den Monaten vor dem Crash knapp 80 Mio. US-Dollar abgezweigt haben soll, regiert die Krypto-Community teils mit heftiger Kritik.

So meint der Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe, dass Kwon dafür eigentlich ins Gefängnis gehen müsste, und zieht einen Vergleich zum berühmt-berüchtigten Investitionsbetrüger Bernie Madoff. Dementsprechend schreibt van de Poppe mit Blick auf den Terra-Gründer: „Ganz ehrlich, er müsste in den Knast.“

Der Twitter-Nutzer DaisiObanla stimmt dieser Forderung zu und setzt sogar noch einen drauf, denn seiner Meinung nach müsste Kwon für 150 Jahre weggesperrt werden, ohne Chance auf frühzeitige Entlassung. Auch der Footballspieler Nicolas Boula findet, dass der Terra-Chef „den Zorn der Community zu spüren bekommen sollte“.

#DoKwon isnt #lunc and will never be able to control the outflows of the assets again. That being said, this man has played the investors and cost people their financial safety and needs to feel the wrath of the #community #decentralized— Nicolas Boulay (@NicolasBoulay) June 10, 2022

Während viele Beobachter eine Inhaftierung fordern, gibt es jedoch auch Stimmen, die eine derartige Bestrafung ablehnen. So gibt ein weiterer Twitter-Nutzer zu bedenken, dass „Casinobesitzer auch nicht den Knast gesteckt werden“, denn die Investitionen in das Blockchain-Projekt wären schließlich auch eine Art Glücksspiel gewesen. Krypto-Nutzer Druid Andrew sieht ebenfalls keine Gesetzesverstöße durch Kwon.

Als Reaktion auf das Terra-Debakel hat die südkoreanische Regierung, in der das Blockchain-Projekt hauptsächlich angesiedelt war, bereits mehrere Maßnahmen ergriffen. Einerseits sollen präventive Maßnahmen dafür sorgen, dass sich ein derartiger Fall wiederholt und andererseits wurden weitreichende Ermittlungen eingeleitet, um die Hintergründe des Crashes minutiös aufzuarbeiten.

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